Die thailändische Sprache


Informationen zur thailändischen Sprache und der thailändischen Schrift

Die thailändische Sprache– ภาษาไทย [pa:'sa: 'tai]

Die thailändische Sprache (das Thai) gehört, wie z.B. auch das Laotische, das Vietnamesische und das Chinesische, zu den so genannten Tonalsprachen, was bedeutet, dass die Wörter durch Aussprache in unterschiedlichen Tönen völlig unterschiedliche Bedeutungen bekommen. Insgesamt zählt man im Thai fünf verschiedene Töne (mittel [respektive mit flacher], tief [niedergedrückter], hoch [anhebender], steigend [fragender] und fallend [ausrufender Betonung]), die in der thailändischen Schrift durch die Kombination von (einem oder zwei) Anlautkonsonanten, Auslautkonsonant (wo vorhanden), Vokallänge sowie evtl. noch einem Tonzeichen wiedergegeben werden (s.u.)

Das Thai besteht überwiegend aus einsilbigen Wörtern. Lehn- und Fremdwörter in der thailändischen Sprache stammen in ihrer Mehrzahl aus den altindischen Sprachen Pali und Sanskrit sowie aus dem Khmer (dem Kambodschanischen), dem Chinesischen (vorwiegend dem Kantonesischen) und in neuerer Zeit verstärkt aus dem Englischen. In der thailändischen Sprache gebrauchte mehrsilbige Wörter stammen meist aus diesen Sprachen, wobei die Aussprache den Eigenheiten der thailändischen Sprache angepasst wird.

Die Grammatik des Thai ist für Sprecher europäischer Sprachen recht einfach zu erlernen. Das Thailändische kennt keine Abwandlungen der Wörter durch Deklinationen und Pluralformen von Substantiven und Adjektiven etc. (wie das Haus, die Häuser, des Hauses bzw. lang, längere etc.) oder durch Konjugationen und Zeitformen der Verben (gehen, gehst, ging, gegangen u.Ä.) Artikel sind im Thai ebenfalls unbekannt. Plural, Zeiten und andere Umstandsangaben werden mit Hilfe von Partikeln gebildet. Der Satzbau einfacher Sätze in der thailändischen Sprache folgt i.d.R. derselben Struktur wie das Deutsche (Subjekt, Prädikat, Objekt); Schwierigkeiten hingegen kann die Struktur längerer thailändischer Sätze darstellen.

Thai ist Amtssprache und die offizielle Landessprache für die ca. 65 Millionen Einwohner Thailands. Die thailändische Sprache oder andere mit dem Thai eng verwandte Sprachen werden darüber hinaus in manchen Regionen der Länder Laos, Myanmar, Vietnam, Malaysia, Yunnan (China) und Assam (Indien) gesprochen. Die etwa eine Million Menschen, die den Bergvölkern im Norden Thailands zugerechnet werden, sprechen neben ihrer jeweiligen Stammessprache meist auch Thai. Von der thailändischen Umgangssprache unterscheidet sich – wie in vielen Sprachen üblich – eine gehobene Sprache oder Schriftsprache; daneben gibt es noch die Sprache, die in Bezug auf die königliche Familie (bzw. im Gespräch mit dieser) verwendet wird.

In der Schule wird als "Hoch-Thai" die in Zentralthailand (Bangkok und Umgebung) gesprochene Variante der thailändischen Sprache gelehrt, welche auch in den thailändischen Medien Standard ist. Im Süden, Norden und Nordosten Thailands spricht die Bevölkerung regionale Mundarten, welche im Nordosten (Isan) in die der thailändischen Sprache eng verwandte laotische Sprache (das Lao) übergeht. (Weitere Informationen zur thailändischen Sprache finden Sie bei Wikipedia.)

Die thailändische Schrift – อักษรไทย [ak's?:n 'tai]

Erstmals nachgewiesen wird die thailändische Schrift durch eine im 19. Jhd. aufgefundene Steinsäule (Stele) mit einem König Ramkhamhaeng zu Sukhothai zugeschriebenen Text aus dem Jahre 1292. Die thailändische Schrift gehört zum südostasiatischen Zweig indischer Schriften und wurde vermutlich aus einer Vermischung von Elementen einer Mon- und der Khmerschrift jener Zeit entwickelt.

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